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Drachensport bei Kreativ & Hobby :: Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 ::
Beim Thema Drachen kommen alle ins schwärmen. Die älteren Leute erzählen vom Drachensteigen damals, Ihren Kinderdrachen mit Kartoffelkleister, Holzleisten und Zeitungen oder Packpapier, bei den etwas jüngeren wurde dann schon das Zeitungspapier durch farbiges Drachenpapier ausgetauscht. Eine nasse Wiese war dann meist der Tod des Drachen.

Heute werden die guten Drachen aus Stoff genäht, der teilweise nur 20 Gramm pro Quadratmeter wiegt. (Zum Vergleich: Schreibpapier wiegt schon 80 gr/ qm). Die Stäbe sind aus Glasfasern oder leichteren Kohlestofffasern. Ein Hauch von Wind reicht, dass diese Drachen fliegen.

Wenn der Wind stärker weht, müssen Tuch, Stangen und Leinen besonders hohe Belastungen und Kräfte aushalten. Damit nichts bricht oder reißt, ist das passende Material sehr wichtig. An der Nordsee mit starkem Wind fliegt fast alles – auch die Strandmuschel und all die Supermarktdrachen. Bei uns in Westfalen gibt es aber selten solch beständigen Wind – da braucht man halt leichtere Drachen, die den schwachen Wind auch gut ausnutzen. Die so genannten "Matten" – das sind Drachen ohne Stäbe – sind eine tolle Entwicklung modernen Drachenbaus. Aber auch hier kommt es auf die richtige Wahl des Modells und der Materialien an. Da muss das Verhältnis von Wind – Drache / Matte und Körpergewicht stimmen.

Mathias, unser Drachenexperte, hat auch schon manchem stolzen Vater – der dem kleinen Sohn eine zu große Matte kaufen wollte – aus Sicherheitsgründen den Erwerb eines ungeeigneten Drachenmodells verweigert. Schließlich wollen wir Drachen fliegen sehen und nicht das Kind.

Kinderaugen leuchten besonders schön, wenn wieder die Zeit des Drachensteigens anfängt. Wenn die Kinder jung sind, reicht in der Regel ein bunter Kinderdrachen mit einer Schnur (Einleiner). Diesen sollte das Kind alleine festhalten können – aber am schönsten ist es wenn Vater bei Starten hilft – den Drachen hochhält und das Kind läuft. Ein Drachentag mit Vater bleibt immer ein unvergessliches Erlebnis.

 

Ab 8 – 10 Jahren – je nach dem wie viel Geduld das Kind hat, kann man schon mit einem Lenkdrachen (Zweileiner) anfangen. Aber es erfordert einige Zeit bis man den Drachen richtig starten und dann auch am Himmel halten kann. Die Begeisterung für Trickflug kommt dann ganz von alleine. Aber auch hier gilt, dass Wind, Körpergewicht und Drachen passen muss. Zum Thema Kinderdrachen werden Sie von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei uns gut beraten. Bei spezielleren Fragen ist Anika die richtige Ansprechpartnerin.

Wenn Sie dann über Powerkiting, über einen Buggy nachdenken – dann stimmen Sie bitte mit Mathias über seine Drachenhotline (0170 217 55 79) einen Termin mit ihm ab: ab 18.00 Uhr, so wie Samstags & Sonntags. Da Mathias nur nach Feierabend im Laden sein kann, können Sie auch gerne seine Mailadresse drachen@in-rheine.de für die Terminabstimmung nutzen.

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